Arbeitsplan und Zeitmanagement sind die Themen der nächsten Sitzung im Kolloquium zu methodischen und theoretischen Problemen bei der Abfassung von Abschlussarbeiten (WS 07/08 bei den Gender Studies an der Humbuldt-Universität zu Berlin, organisiert von Susanne Baer, Christine Bauhardt und Antje Honrscheidt).
Dafür habe ich mir ein Studientagebuch angelegt. Das gibt Auskunft über
- meine geplante Arbeitszeit und Arbeitpensum
- meine tatsächlich realiserte Arbeitszeit und Arbeitspensum
- meine Zufriedenheit und die Gründe.
Was soll ich bisher sagen? Tja, meine Ziele waren höher gesteckt als mir möglich zu realiseren. Nun gut, das is nicht wirklich zufriedenstellend. Aber ich war auch nicht absolut frustiert, denn durch meine eigene auferlegte Kontrolle durch das Studientagebuch habe ich zumindest versucht, mich an meine Studienzeiten zu halten und gewissenhaft zu arbeiten. Das hat zwar nicht im ganzen Umfang aber zumindest teilweise auch geklappt. (da erkenne ich gerade interessante Zusammenhänge in Bezug auf Selbstdisziplinierung zu dem Buch „Überwachen und Strafen“ von Michel Foucault, das ich gerade in Auszügen für das Seminar: Körperpolitik – Politik der Körper: Zur historischen Anthropologie der Sexualität ab 1770 bei Claudia Bruns bei den Gender Studies lese
).
Meinen detaillierten Arbeitsplan für meine Magistraarbeit werde ich in den nächsten Tagen erstellen und auch hier veröffentlichen.
hallo katrin, ich bin auf deinen plan gespannt. wie führst du das tagebuch? online oder als dokument? vielleicht nützt die ja dieses programm dabei etwas (http://appmite.de/)
lg danilola
Kommentar von danilola — 1. November 2007 @ 8:38
danke danilo für dein interesse. bisher habe ich versucht mein studientagebuch als dokument zu führen. Naja die Erfassung braucht halt auch wieder Zeit (warum gibt es bloß nicht mehr davon?).
nun habe ich mal deinen Link ausprobiert.
Schaut erst mal interessant aus, aber eine gewissenhafte Erfassung wäre auch hier Voraussetzung.
Welche Erfahrungen hast du schon mit dem Programm?
Lg, katrin
Kommentar von Katrin — 2. November 2007 @ 11:11
hauptsächlich kannst du das programm zum mitschneiden von arbeitszeiten nutzen und im anschluss gute übersichten und nette grafiken erstellen. es wäre eher eine ergänzung zum dokument. eine ideenverwaltung und planung ist evtl. mit dem mozilla kalender sunbird ganz sinnvoll. (mit alarmfunktion und einem hübschen format zum ausdrucken)
lg danilola
Kommentar von danilola — 3. November 2007 @ 10:13
ja wahrscheinlich ist ein tool für die planung besser, na mal gucken.
erst mal vielen dank für die hinweise.
lg, katrin
Kommentar von Katrin — 4. November 2007 @ 5:25